Die Operation an der Hand von Wolfgang Hesl ist am Montagvormittag im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt gut verlaufen. Zur Stabilisierung des gebrochenen Knochens wurden drei kleine Schrauben eingesetzt. Nach einer Woche Ruhe werden die Fäden gezogen, dann beginnt der Torhüter mit der Reha. Seine linke Hand wird er allerdings erst im späteren Verlauf des Heilungsprozesses belasten können.
Die SG Dynamo Dresden kann einen großen Erfolg auf dem Weg ihrer wirtschaftlichen Konsolidierung verzeichnen: Ein Jahr vor der planmäßigen Rückzahlung der letzten Rate konnte das 2008 von der Stadt Dresden gewährte Darlehen vorzeitig vollständig getilgt werden. Der Verein überwies die ausstehende Summe von knapp 500.000 Euro vollständig an die Stadtkasse und spart dadurch mehrere Tausend Euro Zinsen. Viel wichtiger als die Einsparungen ist den Verantwortlichen der Sportgemeinschaft aber das politische Signal, das von diesem Schritt ausgeht: Dynamo Dresden arbeitet vernünftig, professionell und zuverlässig im Sinne des eigenen Entschuldungskonzepts und wird seiner Verantwortung gegenüber seinen wichtigsten Partnern gerecht.mehr
Erneut hat das Verletzungspech auf der Torhüterposition bei Dynamo mit voller Härte zugeschlagen: Wolfgang Hesl hat sich beim 2:2 in Paderborn den kleinen Finger der linken Hand gebrochen und fällt voraussichtlich mindestens acht Wochen aus. Die Fraktur im Grundglied des Fingers wird am Montag bei einem ambulanten Eingriff im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt operativ stabilisiert.mehr
Dynamo Dresden nimmt vom Aufstiegsfavoriten SC Paderborn einen Punkt mit nach Dresden. Bereits nach drei Minuten gerieten die Sachsen in Rückstand. Sebastian Schuppan sah über links nicht ganz glücklich aus, so dass Jens Wemmer frei aus spitzem Winkel einschieben konnte. Die Gastgeber machten weiter Druck, konnten aber nicht erhöhen. Nach gut 20 Minuten wurde Zlatko Dedic an der Strafraumgrenze klar gelegt, Schiri Christian Leicher zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst (18. Min). Nach dem Ausgleich egalisierte sich das Spiel, beide Mannschaften kamen kaum zum Zuge. Zur Pause musste auch noch Stammtorhüter Wolfgang Hesel ausgewechselt werden, da er sich am Finger verletzte. Benjamin Kirsten wurde daraufhin eingewechselt. Dynamo verließ sich fortan aufs kontern, was nach 80 Minuten auch sehr gut umgesetzt wurde. Ein langer Ball auf Mickael Pote, der seinem Gegenspieler davon rannte. Sein Abschluss aus rechtem, spitzen Winkel konnte Lukas Kruse noch parieren, den Abpraller versenkte Dedic aber eiskalt aus Nahdistanz. Dynamo war dem Sieg so nahe, wenn da nicht die 90. Minute wäre, in der die SGD schon etliche Gegentreffer kassieren musste. So konnte eine weite Hereingabe nicht geklärt werden, Matthew Taylor stand vollkommen frei am langen Pfosten und drückte das Leder über die Linie. Bitter für Dynamo, auch wenn man letztendlich mit einem Punkt sehr gut leben kann. »Spieler-Auswertung| Statistik
Spieler, Gremienmitglieder und Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden haben am Montag Farbe bekannt: Anlässlich des 67. Jahrestages der Zerstörung ihrer Stadt reihten sie sich wie in den Jahren zuvor in die Menschenkette Tausender Dresdner ein und setzten damit ein Zeichen gegen Intoleranz, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit. Mit der Menschenkette schützen jedes Jahr über 10.000 Dresdner Bürger symbolisch die Innenstadt vor der Vereinnahmung durch Rechtsextremisten, die immer wieder versuchen, den Gedenktag für ihre Zwecke zu missbrauchen.mehr